Pressemitteilung

Mit der Bauherrenmappe zur Grünen Hausnummer: Familie aus Möser erhält Auszeichnung für energieeffizientes und ökologisches Bauen

Vor vier Jahren informierte sich Frau Meißner auf der Landes-Bau-Ausstellung am Messestand der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) über energieeffizientes Bauen. Mit der Bauherrenmappe der LENA ausgestattet war schnell klar: erneuerbare Energien und wohngesunde Bau- und Dämmstoffe sollten es sein.

Am vergangenen Freitag konnte Familie Meißner aus den Händen des Staatssekretärs im Umweltministerium, Klaus Rehda, des Hauptgeschäftsführers der Handwerkskammer Magdeburg, Burghard Grupe, des Präsidenten der Architektenkammer Sachsen-Anhalt, Prof. Axel Teichert und des Geschäftsführers der LENA, Marko Mühlstein, die Landesauszeichnung Grüne Hausnummer Sachsen-Anhalt PLUS in Empfang nehmen. Zusätzlich wurden auch die am Hausbau beteiligten Handwerksfirmen aus Sachsen-Anhalt für die Umsetzung des besonders energiesparenden Eigenheims unter Verwendung ökologischer Baustoffe mit einer eigenen Urkunde gewürdigt.

„Familie Meißner zeigt sehr vorbildlich, dass energieeffizientes Bauen unter Berücksichtigung nachwachsender Baustoffe und erneuerbarer Energien durchaus für jeden möglich ist. Die Bauherrenmappe der LENA hat als Leitfaden für energieeffizientes Bauen und Sanieren sowohl vor als auch während der Errichtung des Wohnhauses ganze Arbeit geleistet“, betont Staatssekretär Rehda. „Gute Ideen beim Hausbau bedürfen einer guten und fachgerechten Umsetzung durch das Handwerk. Es freut mich, dass heute neben Familie Meißner auch eben diese beteiligten Handwerksunternehmen für ihr eingebrachtes Engagement an diesem effizienten Neubau gewürdigt werden“, ergänzt Burkard Grupe.

Die junge Familie hat mit ihrem Neubau nach KfW-Effizienzhaus-55-Standard in die Zukunft investiert: Einen Teil der Energieversorgung übernimmt die auf dem Dach installierte Photovoltaik-Anlage. Die Wärmeversorgung erfolgt mithilfe einer innovativen Erdwärmepumpe über Tiefengeothermie. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt dafür, dass die Energie im Wohnhaus bleibt. Das Haus ist in Holzständerbauweise mit OSB-Platten und Naturgips errichtet sowie die Innen- und Außenwände mit Holzfaserplatten gedämmt worden.

Ein KfW-Effizienzhaus 55 benötigt 55 Prozent der Energie eines Referenzgebäudes gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV).